Informative Pressekonferenz des Kreises Segeberg zur Vorstellung des Betreuungskonzept für Asylsuchende

 

 

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Daumen hoch für das Projekt “ Betreuungskonzept im Kreis SE für Asylsuchende“ hintere Reihev.l.: Sozialausschussvorsitzender Rudolf G. Beeth, Rolf Meenen, Holger Weihe. untere Reihe v.l.: Landrätin Hartwieg, Elke Andrasch, Karin Kühle und Annette Glage, sozialpolitische Sprecherin CDU Kreistagsfraktion

 

heute war es so weit:

Nach langen intensiven Gesprächsrunden , wurde gemeinsam mit dem Kreissozialausschuss und dem dem Fachdienst Soziale Sicherung das Betreuungskonzept des Kreises Segeberg für Asylsuchende während der Zeit der Sanierung der Gemeinschaftsunterkunft in Schackendorf der Öffentlichkeit vorstellen.

Tenor der Anwesenden war einstimmig, wir wollen die Asylsuchenden herzlich willkommen heißen –  und Ihnen bei ihren ersten Schritten im neuen sicheren Leben hilfreich zur Seite stehen. Das geht aber nicht alleine, daher hat die Verwaltung einen Aufruf an sogenannte Begleitengel gestartet. Eine große Herausforderung sind  für beide Seiten die vorhandenen Sprachbarrieren. Durch „Sprachmittler“ oder Sprachpaten soll die 1. Kontaktaufnahme in der neuen Umgebung erleichtert werden. Dabei soll es sich nicht um eine Dolmetschertätigkeit handeln! 

Einen kurzen Sprachführer mit den wichtigsten Wörtern sowie ein Willkommensbeutel gefüllt mit Kleinigkeiten  ist in Arbeit und wird vor Ort den ankommenden Personen ausgehändigt.

Wer Interesse hat, ehrenamtlich als Begleitengel zu helfen, bekommt erste Informationen bei Frau Elvira Kanava, Telefon 04551/951-573 oder unter migration@kreis-se.de.

Die Begleitengel sollen unterstützend bei den alltäglichen Notwendigkeiten zur Seite stehen und in erster Linie als Ansprechpartner/in beim Neubeginn vor Ort sein.

Rolf Meenen berichtete von den neuen aktuellen Zahlen von Asylsuchenden für den Kreis SE.  Es werden bis Ende des Jahres wohl über 600 Asylsuchende dem Kreis SE zugewiesen werden. Diese Personen müssen nun bedingt durch die anstehende komplett Sanierung der Gemeinschaftsunterkunft Schackendorf direkt auf die Ämter und Kommunen im Kreis SE verteilt werden.  In dieser Zeit wird es Sprechstunden in den Kommunen für die Asylsuchenden geben.  Für das Amt Boostedt -Rickling ist der 3. Donnerstag im Monat in der Zeit von 8:30-11.30Uhr durch Frau Karin Kühle vorgesehen.  Daher sind wir schon auf die aktive Mithilfe von Ehrenamtler in den Ämtern und Kommunen angewiesen. Das Amt Boostedt-Rickling wird 2014 aktuell mit 28 Zuweisungen rechnen müssen.

Annette Glage hob nochmals mahnend hervor, „dass das Konzept nur gelingen kann, wenn alle Mitmachen.  In erster Linie geht es aber darum, den Personen das Gefühl der Sicherheit und der Ruhe wieder zu geben.  Das Konzept sollte auch dann noch fortgesetzt werden, wenn die Sanierung Schackendorf mitte 2015 abgeschlossen ist, denn es sieht derzeit so aus, dass noch mehr Asylsuchende nach Deutschland kommen. “

 

 

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