der Kreis Segeberg sagt Ja zur Inklusion

Das Gesamtkonzept „Inklusion im Kreis Segeberg“Mitreden und Zuhören, wurde gestern der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

zwei starke Partner in Sachen Inklusion

zwei starke Partner in Sachen Inklusion

Unter der Federführung des Kreises Segeberg und dem Netzwerk Inklusion wurde vorher eine Präambel der Inklusion erstellt und die gestrige Fachtagung geplant.

Das Ergebnis als auch der Zuspruch lässt sich sehen. Über 200 Betroffene, Vereine und Verbände sind der Einladung zur Inklusionsfachtagung in die Jugendakademie Segeberg gefolgt. In 6 verschiedenen Arbeitsgruppen (von Verwaltung & Selbstverwaltung; demografischer Wandel inkl. Altern, Medizin & Gesundheit; Barrierefreiheit & Mobilität / Öffentlichkeitsarbeit & Medien;  Bildung, Kultur, Freizeit, Sport; Arbeit & Beschäftigung und Wohnen), einige davon wurden wegen des hohen Interesse geteilt, wurden erste gemeinsame Ziele & Wünsche zur aktiven Inklusion erarbeitet und am frühen Nachmittag den Anwesenden vorgestellt.

Zur Eröffnung stellte Landrat Schröder in einem Dialog mit einem Betroffenen den Inklusionsauftrag dar. Neben einfacher Sprache in der Verwaltung, wurde auch die Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden aber auch in Restaurants angesprochen. Aber auch das Zeit nehmen, wenn eine Person mit Einschränkungen selbstständig etwas erledigen möchte oder das  2-Sinne-Prinzip bei öffentlichen Gebäuden, diesen sind nur wenige Auszüge von den vielen Wünschen.

Landrat Schröder fasste am Ende des Dialoges zusammen: „Nicht nur Inklusion reden, sondern auch tun.“

Ein großer Wunsch der immer wieder erwähnt wurde, auch in den Pausen rege diskutiert wurde, war der Wunsch des Einzelwohnen in der Wohngruppe um auch mal Zeit für sich oder die Freund/in zu haben. Aber auch auf mehr Unterstützung bei der Berufswahl. Mehr Praktika Angebote bei der passenden Jobsuche aber auch die Möglichkeit der Fortbildung. Es fehlt eine Servicestelle wo sich Arbeitsgeber als auch Arbeitnehmer/innen regelmäßig austauschen können.

 

Mein Fazit dieser tollen Veranstaltung fällt positiv aus. Ich konnte viel Mitnehmen, vieles sehe ich jetzt mit anderen Augen wenn mir ein Mensch mit Beeinträchtigungen gegenübersteht.

Der erste Schritt ist gemacht, nun folgen viele kleine weitere Schritte zum Prozess Inklusion.

Den Inklusion hört nicht auf. Es ist ein fortwährender Prozess für beide Seiten.

Mehr Infos zum Thema Inklusion:

www.netzwerk-inklusion-segeberg.de

www.aktion-mensch.de/themen-informieren-und-diskutieren/was-ist-inklusion?

(Videoquelle: www.aktion mensch.de)

Abschlusspräsentation der Arbeitsgruppen und deren Ideen, Wünsche und Ziele

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die demografische Entwicklung des Alterns im Jahre 2040

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