Hilfesysteme für von Gewalt betroffenen Frauen verbessern

Kiel, 9. Juni 2021

 

Pressemitteilung der Frauen Union Schleswig-Holstein

 

Hilfesysteme für von Gewalt betroffenen Frauen verbessern

Die Landesvorsitzende der Frauen Union Schleswig-Holstein Katja Rathje-Hoffmann MdL begrüßt die Ausbaupläne für die Frauenfacheinrichtungen und Hilfesysteme im Land.

„Wir müssen Frauen und ihren Kindern im ganzen Land helfen, die von Gewalt bedroht sind. Dazu brauchen wir eine zügige Umsetzung der in der vom Land in Auftrag gegebenen „Zoom-Studie“ ermittelten Bedarfe und eine Anpassung der Landesförderung,“ sagt Katja Rathje-Hoffmann.

Die in der Analyse ermittelten Bedarfe, speziell die in den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg, müssen zügig befriedigt werden. Die Frauen Union begrüßt deswegen, dass zeitnah zusammen mit den betroffenen Kreisen und den in der Gewaltprävention tätigen Vereinen und Organisationen ein Umsetzungskonzept für den Aufbau einer kreisübergreifenden Frauenhausinfrastruktur erarbeitet werden soll.

Darüber hinaus soll mit den beteiligten Kommunen und Trägern der Frauenfacheinrichtungen ein landesweit gerechtes und transparentes Finanzierungssystem erarbeitet werden, mit dem Ziel, dass es für keinen der bisherigen Fördergeldempfänger zu einer Verminderung der Zuschüsse kommt.

Wir brauchen eine möglichst flächendeckende Versorgung mit Frauenhausplätzen. Deswegen muss geprüft werden, wie Frauenhausplätze im Land aufgestockt werden können.

 

 

 

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